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Zusammenarbeit zwischen Arztpraxis und Kosmetikinstitut rechtssicher gestalten

Kosmetikinstitut ArztpraxisZugegebenermaßen ist es ein cleveres Konzept in der Arztpraxis direkt das eigene Kosmetikinstitut anzusiedeln und so neben seiner ärztlichen Profession (meist Dermatologie oder ästhetische Chirurgie bzw. kosmetisch ausgerichtete Operationen) auch Kosmetikleistungen anzubieten. Dies ist jedoch dem Vertragsarzt nur gestattet, sofern keine Leistungen im Institut angeboten werden, die Leistungsbestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung sind. Auch der lediglich privatärztlich tätige Kollege muss Leistungen die er eventuell in dermatologischen Fachweiterbildungen erworben hat im Rahmen seiner Praxis ausüben und diese nach der GOÄ abrechnen. Getrennt vom Praxisbetrieb kann der Arzt jedoch ein Kosmetikstudio betreiben oder sich daran beteiligen, wenn er ein paar grundlegende rechtliche Gegebenheiten einhält, Weiterlesen →

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GKV-VstG: “Warum hat man es bisher akzeptiert?” (und andere spannende Fragen)

Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VstG) ist nun in aller Munde. Auch wir haben bereits intensiv darüber berichtet (zuletzt hier). Und obwohl bereits dem Koalitionsvertrag der GroKo weite Teile dieses Gesetzesvorhaben zu entnehmen waren, scheinen viele nunmehr überrascht. Dies wiederum überrascht uns, denn seit langem war klar, was in diesem Gesetz stehen würde und die meisten Berufsstandsvertretungen hatten sich bislang auffällig ruhig zu diesem Thema verhalten. Jetzt, kurz bevor das Gesetz im Sommer in Kraft tritt, treten plötzlich wieder die üblichen Vertreter auf den Plan, die nun kurz vor knapp wesentliche Punkte des Gesetzes in Frage stellen. Auch wenn in der Sache sicher viele Kritikpunkte zutreffen, so muss man doch die Frage stellen: Warum erst jetzt? Warum hat man sich dem Thema nicht bereits vor mindestens einem Jahr gewidmet?

Gleiches erleben wir aktuell am Beispiel des Gesetzesvorhabens zum geplanten § 299a StGB. Über diese verfehlte gesetzliche Regelungen haben wir schon vor weit über einem Jahr gesprochen und berichtet. Jetzt, kurz bevor das ganze ins Gesetz kommen, spürt man plötzlich den aufkommenden Aktionismus bei den Berufsstandsvertretern.

Einen interessanten Kommentar dazu hat nun der Vorstandssprecher der Ärztegenossenschaft Nord, Dr. Klaus Bittmannder auf Youtube veröffentlicht. Weiterlesen →

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Kostenloser Fahrdienst erlaubt oder nicht?

Medizinanwälte berichtenGestern beschäftigte sich der Bundesgerichtshof mit der äußerst spannenden Frage, ob ein von einer Augenklinik angebotener kostenloser Fahrdienst erlaubt ist oder nicht BGH (I ZR 213/13). Dies wollten nicht nur die Parteien geklärt haben. Auch wir wollten unbedingt wissen, wie der Bundesgerichtshof diese Werbemaßnahme einschätzt und haben uns auf den Weg nach Karlsruhe gemacht.

Mit Spannung verfolgten wir die Verhandlung und wissen nun, dass ein kostenloser Patientenfahrdienst in den Augen des Bundesgerichtshofes zwar keine geringfügige Kleinigkeit im Sinne des § 7 HWG ist, der Senat es aber auch nicht ausschließt, dass das ganze eine handelsübliche Zugabe darstellt. Dies muss nun das Oberlandesgericht Köln entscheiden. Weiterlesen →

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Aktuelle Fassung des Entwurfs zu einem Gesetz zur Bekämpfung der Korruption im Gesundheitswesen  

Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz hat seinen Entwurf zu einem
§ 299a StGB n.F. nunmehr aktualisiert. Über das Gesetzesvorhaben haben wir bereits verschiedentlich berichte (vgl. u.a. Artikel vom 22. Juli 2013).

Mittelpunkt des Gesetzesvorhaben, das in diesem Jahr auch umgesetzt werden wird, ist die Schaffung eines Straftatbestandes der Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen in § 299a StGB. Im neuen Entwurf ist nun eine weitere Fassung des Kreises der Antragsberechtigten in § 301 vorgesehen. Danach kann den entsprechenden Strafantrag nun stellen die berufsständische Kammer, in der der Täter im Zeitpunkt der Tat Mitglied war,  jeder rechtsfähige Berufsverband, der die Interessen von Verletzten im Wettbewerb vertritt, und die gesetzliche Kranken- und Pflegekasse oder das private Kranken- und Pflegeversicherungsunternehmen des Verletzten.  Weiterlesen →

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Praxisexpansion: Seminar für Zahnärzte in Dubai

Seminar Zahnarzt DubaiAllen juristischen und unternehmerischen Freiheiten zum Trotz: Noch immer werden über 80 % der deutschen Zahnarztpraxen von Einzelkämpfern geführt, die leider auch noch viel zu häufig versuchen, mit längst überholten Konzepten das wirtschaftliche Überleben ihrer Praxis zu sichern.

Auf der anderen Seite schaffen es unternehmerisch orientierte Zahnärzte, ihre Praxen mit immer größerem Erfolg am Markt zu etablieren. Viele von ihnen, indem sie größere Strukturen gewinnbringend aufbauen. Einige sogar, indem sie gleich mehrere Praxen betreiben.

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner M:Consult, bieten wir seit vielen Jahren unternehmerisch orientierten und erfolgreichen Zahnärzten eine gemeinsame Plattform zur Weiterbildung und ein Forum zum echten kollegialen Austausch. Seit 2012 bieten wir diese Chance insbesondere auch den Zahnarzt-Unternehmen an, die gleich mehrere bzw. sehr große Praxen betreiben oder die konkret planen zu expandieren.

Auch 2015 laden wir in der Zeit vom 23. – 26.04. zu einem 3 1/2 –tägigen Seminar rund um das Thema Praxisexpansionen ein. Das Seminar findet in der Stadt statt, die wie keine andere sinnbildlich für das Thema Expansion steht: Dubai!

Um eine intensive und effiziente Zusammenarbeit zu garantieren, wird die Zahl der teilnehmenden Praxen auf etwa 15 begrenzt. Ziel des Seminars ist zum einen die gemeinsame Überprüfung bestehender Unternehmenskonzepte sowie die Entwicklung neuer Ideen und den dazugehörigen Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.

Bei Interesse erfahren Sie mehr im ausführlichen Seminarprogramm. Anmelden können Sie sich mit diesem Anmeldeformular.

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Die ökonomisch kranke Praxis: wie sinnvoll ist die Insolvenz des Arztes?

Galt früher der Arzt oder Zahnarzt in eigener Praxis als Garant für hervorragende Umsätze bzw. als Inbegriff des Besserverdieners, so haben bei den niedergelassenen Ärzten Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem, schwer kalkulierbare Abrechnungsmodalitäten, der Abschluss wirtschaftlich ruinöser Verträge und ähnliches dazu beigetragen, dass Ärzte immer öfter auch in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Doch was tun, wenn der Exitus der Praxis in naher Zukunft liegt, da das finanzierende Kreditinstitut nicht mehr bereit ist die Zahlungsschwierigkeiten auszugleichen? Den Kopf in den Sand zu stecken und zu warten, dass einer der Gläubiger eventuell einen Insolvenzantrag stellt, scheint eine der beliebtesten Alternativen zu sein. Es gibt aber durchaus attraktivere um sich von seinen Verbindlichkeiten zu befreien. Weiterlesen →

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