Welche Gütekriterien sollten digitale Gesundheitsanwendungen (diGA) im Kern erfüllen? Wie lässt sich mehr Transparenz über die Qualität der Anwendungen herstellen? Gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit und unter Beteiligung des Fraunhofer FOKUS hat die Bertelsmann Stiftung ein Kernset von Gütekriterien für DiGA und – darauf aufbauend – einen Ansatz für mehr Qualitätstransparenz entwickelt – AppQ.

Lyck+Pätzold. healthcare. recht unterstützt die Bertelsmann Stiftung bei der Entwicklung von AppQ – Dem Gütekriterien-Kernset für mehr Qualitätstransparenz bei digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA).

Lyck+Pätzold. healthcare. recht hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Digitalisierung in der Healthcare-Branche voranzutreiben und aktiv mitzugestalten. Deshalb bringen wir gerne unsere fachliche Expertise ein und stehen beratend zur Seite. Eines der Projekte, das wir begleiten durften, ist „AppQ“.

Die Bertelsmann Stiftung hat in den vergangenen Monaten unter Beteiligung des Fraunhofer FOKUS sowie gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit ein Kernset von Gütekriterien für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) entwickelt. Abgeleitet wurde das Projekt „AppQ“ aus dem Metakriterienkatalog APPKRI des Fraunhofer FOKUS und internationalen Vorbildern.

Hinter dem Projekt steht die Idee, einen Gütekriterienkatalog für die als Medizinprodukt zertifizierten diGA zu erstellen, damit der Patient die Qualität einzelner diGA besser beurteilen und diese standardisiert untereinander vergleichen kann. Die Informationen werden auf Basis von Selbstangaben der diGA-Hersteller gesammelt.

Denn nach Aussage der Bertelsmann Stiftung lässt sich die Güte von diGA für Patienten bislang nicht verlässlich beurteilen, da ein anerkannter Standard für Qualitätstransparenz fehlt. Gleichzeitig wünschen sich auf der einen Seite Patienten mehr Informationen für ihre Nutzungsentscheidung und auf der anderen Seite Ärzte und weitere Akteure im Gesundheitssystem ein solides Fundament für ihre Empfehlung bzw. Verordnung von DiGA.

„AppQ“ wurde in einem mehrstufigen Prozess entwickelt; einbezogen waren insgesamt mehr als 70 Personen: Patienten, praktisch tätige Ärzte sowie zahlreiche Experten für die Themenbereiche, die das Kernset beinhaltet. Einer dieser Experten ist das Team von Lyck+Pätzold. healthcare. recht.

Der entsprechende Studienbericht 2019, der die Hintergründe von „AppQ“ erläutert, ist hier abrufbar: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/appq/https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/appq/

Wir sind glücklich darüber, dass wir dabei sein durften und freuen uns bereits auf neue Herausforderungen.

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