Am 23.06.2014 hat der „Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen“ (SVR)  sein aktuelles Gutachten mit dem Titel „Bedarfsgerechte Versorgung – Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche“ an den Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe übergeben.

In seiner dazugehörigen Pressemitteilung teilt der Sachverständigenrat dazu mit:

„Im Zentrum des Gutachtens steht diesmal die Gewährleistung einer bedarfsgerechten Versorgung in ländlichen Regionen und in ausgewählten Leistungsbereichen. Der Vorsitzende des Rates, Prof. Ferdinand Gerlach, erklärt: „Unsere Analysen zeigen, dass die bisherigen Maßnahmen bei weitem nicht ausreichend sind, um einer sich abzeichnenden Unterversorgung in strukturschwachen, ländlichen Regionen entgegenzuwirken. In unserem Gutachten empfehlen wir einerseits, zukünftig deutlich stärkere Anreize für eine Tätigkeit in ländlichen Regionen zu setzen und andererseits entschlossene Maßnahmen zum Abbau von Überversorgung in Ballungsgebieten zu ergreifen.“

Um der absehbaren gesundheitlichen Unterversorgung in ländlichen Regionen entgegenzuwirken, empfiehlt der Rat auch gleich ein Bündel weitreichender Maßnahmen, die von einem 50%igen Landarztzuschlag   über   den   obligatorischen   Aufkauf  von   Arztsitzen  in   überversorgten Ballungsräumen bis zu einem umfassenden Konzept regional vernetzter Versorgung mit lokalen Gesundheitszentren zur Primär- und pflegerischen Langzeitversorgung reichen.

 

Das Gutachten können Sie HIER in Kurz- und Langform lesen. Was die Politik aus diesen Vorschlägen letztlich macht, wird abzuwarten bleiben.

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