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Spannung, Spaß und… BfArM

BfArMAm vergangen Freitag bat das BfArM zum Dialog. Wir waren dabei und reihten uns damit in die Reihe der 230 Vertreter von kommerziellen und nichtkommerziellen Sponsoren und Ethikkommissionen ein, die es kaum erwarten konnten, in den Meinungsaustausch über die EU-Verordnung 536/2014 zu treten. Wie das BfArM verlauten ließ, waren die verfügbaren Plätze schnell vergeben, viele Anfragen mussten abgelehnt werden.

Schon dies zeigt, wie sehr das Thema nicht nur uns auf der Seele brannte. Denn die EU-Verordnung 536/2014 zu klinischen Prüfungen mit Arzneimitteln wird – sobald sie in Kraft tritt – das Genehmigungsverfahren von klinischen Prüfungen grundlegend neu ordnen Darauf sollten sich die Unternehmen bereits jetzt einstellen, zumindest, wenn sie Langzeitstudien planen oder durchführen, für die die neue Verordnung dann Geltung erlangen wird. Weiterlesen →

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Medizin made in Germany: wie sinnvoll ist der Einstieg in den Medizintourismus für Kliniken und deutsche Ärzte

MedizintourismusMedizintourismus ist in den Medien beinahe zum Schimpfwort verkommen. Obwohl deutsche Ärzte und Kliniken mit Patienten aus dem Ausland Umsätze in Milliardenhöhe generieren, werden dubiose Machenschaften von Patientenvermittlern toleriert und dadurch der Begriff des Medizintourismus in der Öffentlichkeit mit einem Negativimage belegt. Dabei ist gerade der Inbound Medizintourismus, also die Inanspruchnahme deutscher Behandler zum Zwecke der Therapie, Prävention oder Rehabilitation von Patienten aus dem Ausland sowohl aus Sicht der Behandler, als auch aus Sicht der Patienten ein lohnendes Geschäft.

Patienten schätzen insbesondere den guten Ruf, den die Medizin „made in germany“ genießt. Weiterlesen →

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Bundesgerichtshof lehnt Forderung eines Patienten gegen Klinikträger auf Preisgabe der Privatanschrift eines angestellten Arztes ab

Medizinanwälte berichtenIn dieser Woche hatte der BGH einen Interessanten Fall zu entscheiden: Ein Patient, der in einer Klinik behandelt worden ist, nimmt diese und zwei bei ihr angestellte Ärzte auf Schadensersatz in Anspruch. An einen der Ärzte konnte jedoch die entsprechende Klage unter der Klinikanschrift zunächst nicht zugestellt werden, weil der Anwalt des Patienten  den Namen nicht richtig angegeben hatte. Nach der Korrektur des Namens war die Zustellung erfolgreich. Trotzdem verlangte der Patient von der Klinik Auskunft über die Privatanschrift des betroffenen Arztes. Dies lehnte die Klinik ab ab, woraufhin der Patient Klage auf Auskunftserteilung erhob.

Das Amtsgericht hat die Klage abgewiesen. Das Landgericht hat die Klinik jedoch in der Berufungsinstanz zur Auskunft verurteilt, weil sich Anonymität nicht mit dem Wesen des Arzt-Patienten-Verhältnis vertrage. Nunmehr hatte der BGH in der Revision den Fall zu entscheiden und entschied zu Gunsten der Klinik.  Weiterlesen →

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Mit Fraunhofer für Manipulationssicherheit

ZahnarztbewertungImmer mal wieder haben wir in der Vergangenheit auf die Dienstleistung Denticheck der Firma freshamedia GmbH hingewiesen. Hierbei handelt es sich um eine für Zahnärzte sehr einfach Möglichkeit des Bewertungsmanagements. Für unsere Mandanten ist eine solche Dienstleistung wichtig, um in den verschiedenen Bewertungsportalen hinreichend Beachtung zu finden. Und mit Hilfe von Denticheck geschieht dies aus unserer Sicht professionell und seriös.

Den Punkt Seriosität hat Denticheck nun noch einmal in den Vordergrund gerückt und arbeitet ab sofort gemeinsam mit dem Fraunhofer IGD (Visual Computing) in Darmstadt an manipulationssicheren Bewertungsbögen. Weiterlesen →

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Neue Wachstumsmöglichkeiten durch Zahnärzte-MVZ

Zahnärzte-MVZ

Zahnärzte-MVZ

Alle Jahre wieder beschert der Gesetzgeber niedergelassenen Zahnärzten wesentliche Änderungen. Im Jahr 2015 erwartet die Zahnärzteschaft nun das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz. Neben der Einführung diverser Neuerungen sieht das Gesetz die Zulässigkeit der Gründung von „fachgleichen“ Medizinischen Versorgungszentren vor. Diese wesentliche Änderung dürfte gerade für zahnärztliche Berufsausübungsgemeinschaften interessant sein und einige planerische Gedankenspiele über die weitere betriebswirtschaftliche Entwicklung der eigenen Praxis nach sich ziehen. Weiterlesen →

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Rezension Arztstrafrecht, Ulsenheimer „Arztstrafrecht in der Praxis“

ArztstrafrechtDie Praxiskommentierung „Arztstrafrecht in der Praxis“ unter federführender Leitung des „Grandsenieurs“ des Artzstrafrechts“, Herrn Prof. Ulsenheimer, kommt in seiner 5. Auflage, 2015 unter anderem mit Neuerungen zum Patientenrechtegesetz und zu dem praxisrelevanten Thema des Abrechnungsbetruges des Vertragsarztes im GOÄ-Liquidationsbereich.

Für den Praktiker, der im Arztstrafrecht tätig ist, ist dieses immerhin gute 800 Seiten starke Grundwerk ein umfassender Quell an wichtigen und weiterführenden Informationen zu praktisch allen vorkommenden Bereichen im Arztstrafrecht.

Ein bemerkenswerter Punkt ist, dass das Werk wirklich nah an der Praxis ist. Das macht es für die tägliche Arbeit so wertvoll. Weiterlesen →

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Medikamente nur nach Verordnung und die Frage, ob Chlorhexidin Arzneimittel oder Kosmetikum ist

Medizinanwälte berichtenNach langer Zeit wurden am Donnerstag beim ersten Senat des Bundesgerichtshofes unter dem Vorsitz von Professor Büscher mal wieder Wettbewerbsverfahren verhandelt, die für viele unserer Mandanten relevant sind. Natürlich konnten wir uns das nicht entgehen lassen und haben uns auf den Weg nach Karlsruhe gemacht, um beide Verhandlungen persönlich anzuhören und Ihnen aus erster Hand berichten zu können.

Der erste Fall betraf die Abgabe eines verschreibungspflichtigen Medikaments durch die Apotheke. In der zweiten Verhandlung ging es um die Frage, ob es sich bei einer Mundspülung mit einem Chlorhexidingehalt von 0,12% um ein zulassungspflichtiges Arzneimittel handelt oder doch um ein Kosmetikum. Weiterlesen →

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