Permalink

0

Krankenhausplan beachten

Schlagwörter: Krankenhausplan – Belegarzt – Plastische und ästhetische Chirurgie

Für die Aufnahme einer belegärztlichen Tätigkeit ist der Krankenhausplan des jeweiligen Bundeslandes zu beachten. Konkret bedeutet das: Ein Arzt, der für das Fachgebiet plastische und ästhetische Chirurgie vertragsärztliche zugelassen ist, darf nur in einem Krankenhaus tätig werden, für das eine entsprechende Abteilung ausgewiesen ist. Eine allgemeinchirurgische Krankenhausabteilung genügt nicht. Diese Rechtsprechung fand Bestätigung bei einer vergleichbaren Konstellation im Bereich der Kinderchirurgie.  (LSG Niedersachsen-Bremen, Urt. v. 25.11.2015, Az.: L 3 KA 95/15 B ER; Urt. v 13.04.2016, Az.: L 3 KA 55/13)

Die ausführlichen Hintergründe und rechtlichen Argumente finden Sie in der Health&Care Management 7-8/2016: http://www.hcm-magazin.de/krankenhausplanung-beachten/150/10842/331763 (für Abonnenten kostenfrei)

Lic. iur. can. Urs Fabian Frigger

Autor: Lic. iur. can. Urs Fabian Frigger

Rechtsanwalt Lic. iur. can. Urs Fabian Frigger verfügt über umfangreiche Erfahrungen in speziellen Rechtsfragen wie dem Schiedsstellenverfahren in der vertrags(zahn)ärztlichen Gesamtvergütung, dem Strahlenschutz in der Medizin oder besonderen Versorgungsaufträgen (Dialyse, Mammographie-Screening) ein. Sein weiterer medizinrechtlicher Schwerpunkt liegt im Krankenhausrecht (Krankenhausentgelte, Wahlleistungsrecht, Krankenhausplanung. Zudem vertritt er sowohl (zahn-)ärztliche Leistungserbringer als auch Medizinproduktehersteller sowie Verbände und Institutionen in Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes sowie der Compliance im Gesundheitswesen. An der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster hat er zudem das „Lizentiat im Kanonischen Recht (Lic. iur. can.), die Befähigung zum Richteramt in der Katholischen Kirche, erworben.

Wir freuen uns über Ihr Feedback und Ihre Anregungen